Städtische Jugendforum

Das Rahmenkonzept „Partizipation junger Menschen in Augsburg“ schafft klare Strukturen für die Beteiligung von Jugendlichen bis 20 Jahren. Es stärkt Mitbestimmung sowohl in den Sozialregionen als auch stadtweit über das Jugendforum und fördert eine inklusive, transparente und nachhaltige Jugendbeteiligung.
Ort Augsburg Bezirk Schwaben Gemeindegröße 304.000 Trägerin Stadt Augsburg, Stadtjugendring Augsburg, Technische Hochschule Augsburg Wer wird beteiligt Jugendliche (14 bis 18 Jahre) Typ der Beteiligung Offenes Format, Projektorientiert, Repräsentativ, Schulbezogen Kontext der Mitbestimmung Kommunaler Raum, Jugendzentrum, Schule Inklusiv nein Zeitraum wiederkehrend/dauerhaft Sonstiges eigenes Budget, dauerhafte pädagogische Begleitung, Ratsbeschluss vorhanden

Jugendbeteiligung in Sozialregionen und auf gesamtstädtischer Ebene

Strukturelle Verankerung von Jugendbeteiligung

Das Beteiligungsformat zielt darauf ab, Jugendbeteiligung für junge Menschen bis 20 Jahre strukturell in Augsburg zu verankern. Die Mitwirkung erfolgt sowohl auf Ebene der Sozialregionen als auch gesamtstädtisch über das Jugendforum. Dadurch sollen verlässliche Beteiligungsstrukturen geschaffen werden, die junge Menschen kontinuierlich in städtische Entscheidungsprozesse einbinden.

Zielgruppen

Das Format richtet sich an mehrere Zielgruppen. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre. Darüber hinaus sind auch die Stadtverwaltung, Schulen sowie die Jugendhilfe in die Beteiligungsprozesse eingebunden.

Methoden der Beteiligung

Die Beteiligung erfolgt vor allem sozialraumbasiert in den jeweiligen Sozialregionen. Ergänzend werden niedrigschwellige digitale Formate genutzt, um möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen und unterschiedliche Lebensrealitäten zu berücksichtigen.

Zusammenarbeit und Beteiligte

An der Umsetzung des Formats sind verschiedene Akteur:innen beteiligt. Dazu gehören unter anderem das Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKJF), Schulen, der Stadtjugendring sowie der Stadtrat. Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Stadtrat erfolgt unter anderem über den Jugendhilfeausschuss.

Herausforderungen

Bei der Umsetzung bestehen verschiedene Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die Heterogenität der Zielgruppen, bestehende Zugangsbarrieren sowie begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen.

Projekte und Erfahrungen

Im Rahmen des Beteiligungsformats wurden bereits Projekte umgesetzt, beispielsweise Beteiligungsprozesse in der Stadtteilentwicklung. Diese Erfahrungen fließen in die Weiterentwicklung der Beteiligungsstrukturen ein.

Zeitrahmen und Ressourcen

Die Umsetzung des Konzepts ist zunächst für eine vierjährige Erprobungsphase vorgesehen. Für die Durchführung stehen Beteiligungsmanager:innen, eine Fachstelle sowie ein Budget (siehe Anhang) zur Verfügung. Die Prozesse werden zudem pädagogisch durch Fachkräfte begleitet.

Das Besondere

Ein zentrales Element des Konzepts sind Beteiligungsmanager:innen, die die Beteiligungsprozesse koordinieren und begleiten. Die Stellen wurden geschaffen und nehmen ihre Arbeit im Jahr 2025 auf. Damit beginnt die praktische Umsetzung der Beteiligungsstrukturen in den Sozialregionen sowie auf gesamtstädtischer Ebene.