ZIEL UND HINTERGRUNG
Die Jugendkonferenz ist ein landkreisweites Beteiligungsformat für Jugendliche im Landkreis Passau. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, mit Kommunalpolitiker:innen ins Gespräch zu kommen und Veränderungen in ihren Gemeinden sowie im gesamten Landkreis aktiv mitzugestalten.
Für viele Teilnehmende ist die Jugendkonferenz der erste direkte Kontakt mit Kommunalpolitik. Einige sprechen hier zum ersten Mal mit politischen Entscheidungsträger:innen, andere setzen sich erstmals bewusst mit ihrem Wohnort und den eigenen Bedarfen auseinander. Der Austausch findet dabei nicht allein, sondern gemeinsam mit Jugendlichen aus verschiedenen Schulen des Landkreises statt.
ABLAUF DER JUGENDKONFERENZ
An einem Vormittag kommen rund 150 Jugendliche schulübergreifend zusammen. In Gruppen entwickeln sie eigenverantwortlich Ideen und Wünsche für ihre Heimatgemeinden oder auch für den gesamten Landkreis.
Im anschließenden Gallery Walk präsentieren sie ihre Ergebnisse und kommen mit dem Landrat, Bürgermeister:innen sowie weiteren zuständigen Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung ins Gespräch. Dabei werden Bedarfe und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Ziel ist der direkte Kontaktaustausch und eine gemeinsame Weiterarbeit an den Themen vor Ort.
In den vergangenen Jahren konnten durch die Jugendkonferenz bereits verschiedene Veränderungen angestoßen und umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem die Einrichtung Offener Jugendtreffs, die Planung und Umsetzung von Dirtbike-Parks, Verbesserungen im Schulbusverkehr sowie die Beseitigung von Mängeln an Spiel- und Treffplätzen.
ORGANISATION UND TEILNAHME
Die Jugendkonferenz ist ein Kooperationsprojekt des Kreisjugendrings Passau (KJR), des Landkreises sowie der teilnehmenden Schulen. Seit 2019 findet die Veranstaltung einmal jährlich statt.
Teilnehmen können interessierte Jugendliche ab der 7. Klasse aus allen weiterführenden Schulen im Landkreis Passau. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos, einschließlich der Hin- und Rückfahrt zur jeweiligen Gastgeberschule. Welche Schulen teilnehmen, entscheidet die jeweilige Schulleitung.