Ziel des Beteiligungsformats ist es, attraktive Spielplätze zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen entsprechen. Gleichzeitig sollen junge Menschen die Erfahrung machen, dass es sinnvoll und wirksam ist, sich demokratisch zu engagieren und eigene Ideen in Planungsprozesse einzubringen.
In der Regel werden Kinder und Jugendliche aus dem jeweiligen Stadtteil beteiligt – also diejenigen, die den Spielplatz später auch nutzen werden. Je nach Zielgruppe des geplanten Spielplatzes werden unterschiedliche Altersgruppen einbezogen. Häufig erfolgt die Beteiligung in Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus dem Stadtteil, etwa Schulen, Jugendzentren oder anderen pädagogischen Einrichtungen.
Ein Beispiel für dieses Beteiligungsformat ist die Entwicklung der Spielflächen im Brixenpark. Dort wurde ein Bereich speziell für Jugendliche gestaltet, unter anderem mit einer Parkour- bzw. Calisthenics-Anlage sowie attraktiven Spiel- und Aufenthaltsangeboten für Jugendliche. Zusätzlich entstand ein Drachenspielplatz für jüngere Kinder.
Die Spielplätze wurden als inklusive Spielflächen konzipiert. An der Planung waren gezielt auch Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen beteiligt. Darüber hinaus wirkte eine Integrationsklasse mit Jugendlichen mit Fluchterfahrungen mit, die ihre Interessen und Perspektiven ebenfalls in den Planungsprozess einbrachten.
Die entstandenen Spielflächen wurden mit dem Deutschen Spielraumpreis sowie mit dem „Child Friendly Cities Inspire Award“ von UNICEF ausgezeichnet.
Seit vielen Jahren beteiligt die Stadt Regensburg Kinder und Jugendliche an der Planung öffentlicher Spielplätze. Dadurch sind in Regensburg zahlreiche besonders attraktive Spielplätze entstanden, die sich durch ihre jeweils individuelle Gestaltung voneinander unterscheiden.
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